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Einzigartige Veranstaltungen!

Hier finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Veranstaltungen.

Unser Veranstaltungskalender hält Sie auf dem Laufenden! Einzigartige Veranstaltungen wie das Hexenbrennen am 30. April, der Radwandertag am ersten Sonntag im September, der Oberlausitzer Hunderter im Oktober sowie das neu aufgelegte Bettenrennen im Sommer geben der Stadt Wilthen ein besonderes Flair.

Oberlausitzer Hunderter

Lust auf Wandern? Allein oder mit Familie bzw. Freunden?
Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Das Oberlausitzer Bergland ist bekannt für ideale Ausgangsbedingungen zum Wandern. Und die NaturFreunde in Wilthen bieten Ihnen dazu die Gelegenheit.

Jährlich veranstalten wir Mitte Oktober unsere Fußwanderung "Oberlausitzer Hunderter". Zu dieser überregionalen Veranstaltung finden sich immer wieder ca. 400 Naturverbundene aus Nah und Fern an der NaturFreundehütte "Sonnenblick" in Wilthen ein und verbringen ein schönes Wochenende in der Oberlausitz. Sie können dabei Wanderstrecken mit Längen zwischen 7 km bis 100 km auswählen. Als Belohnung für die erbrachte Leistung erhalten alle Teilnehmer eine schöne Urkunde. Ob nun der sportlich ambitionierte Wanderer oder der Hobbywanderer mit Familie bzw. Freunden, alle sind herzlich eingeladen, am "Oberlausitzer Hunderter" teilzunehmen.

Anmeldungen und weitere Informationen: Naturfreunde Deutschlands, Ortsgruppe Wilthen e.V.

Das Wilthener Bettenrennen

  

Das man im Bett außer Erholung auch Spaß haben kann, brauchen wir Ihnen sicher nicht zu sagen. Das man Spaß im Bett aber auch auf offener Straße vor tausenden Zuschauern haben kann, beweisen wir Ihnen zum "Bettenrennen" in Wilthen.

4 Personen schieben ein Bett auf Rädern über die Rennstrecke und kämpfen damit um die begehrten Pokale "Schnellstes Bett" und "Orginellstes Bett". Oftmals ist das Bett als solches nicht mehr zu erkennen. "Wahnsinns Aufbauten", schnittige Verkleidungen, ulkige Dekorationen und technische Raffinessen lassen die Fahrzeuge zu einmaligen Attraktionen werden. Verhüllt werden sie teilweise zur Rennstrecke gebracht, um dann kurz vor dem Start der Konkurrenz das Fahrzeug als Top-Weltneuheit zu präsentieren. Manche Mannschaften setzen auf Zeit, manche auf Show - egal. Spaß, Aktion, Gaudi und dennoch sportliche Dramatik sind dabei. Im Bett liegt natürlich die toll bekleidete holde Weiblichkeit, auf der Bühne stellen sie sich vor dem Rennen zur Wahl der "Miss Bett". Beim anschließenden "Bettenball" im Festzelt gibt es dann die Prämierungen, umrahmt von Ulk-Programmen und fetziger Musik.

Hexenbrennen

Das Hexenbrennen ist eine alte Tradition über welche Sie im folgenden lesen können. Es wird in vielen Orten veranstaltet und auch in Wilthen ist es zum festen Bestandteil geworden. Ca. 8 Feuerstellen werden jährlich in Wilthen beantragt und von der Stadtverwaltung genehmigt. Jedes Jahr am 30. April sind dann fast alle Wilthener unterwegs. Die Hexenfeuer am Sportplatz und am NaturFreundehütte an der Weifaer Höhe sind zu wahren Volksfesten mit Musik, Tanz und Programmen geworden. Auch die anderen Feuer in den Ortsteilen, Siedlungen und Stadtteilen erfreuen sich sehr großer Beliebtheit.

Von Hexen und Walpurgis-Feuern - überlieferte Tradition

Um den 1. Mai, den Walpurgistag, und seine vorangegangene Nacht, die Walpurgisnacht, gruppieren sich viele alte Volksbräuche. Walpurgis ist von der englischen Äbtissin Waldburga abgeleitet, die bis 777 im fränkischen Reiche als Missionarin wirkte. Die Heidenbekehrer nannten die Priesterinnen Hexen und die Feuer Teufelsspuk. Im Volksglauben besaßen die Hexen durch ihr Bündnis mit dem Teufel Zauberkräfte, mit denen sie den Menschen großen Schaden zufügen konnten. Sie zauberten den Kühen die Milch weg und verwandelten Milch in Blut. Weiterhin waren sie für Viehseuchen und Ungeziefer verantwortlich, behexten Kinder, so dass sie nicht gedeihen konnten, und versetzten den Menschen den gefürchteten Hexenschuß. Auch Hagel, Sturm und Nebel brachten sie über die Menschheit. Das Volk sah in den Hexen lebende Frauen, die im Schlafe ihre Seele umherschweifen ließen. In der Walpurgisnacht, der Nacht zwischen dem 30. April und dem 1. Mai, fuhren sie nun auf Besenstielen, Mistgabeln, Schemeln und Ziegenböcken zur Esse hinaus, ritten durch die Luft und trafen sich mit dem Teufel zum Hexensabbat. Der finstere Hexenwahn forderte im Mittelalter zahlreiche unschuldige Menschenleben.

Gegen das bösartige Treiben der Hexen wußten sich unsere Vorfahren zu wehren. Die wirkungsvollsten Gegenmittel waren das Feuer, Schüsse, Peitschenknallen, Lärm, Besen, Kreuze und Osterwasser. An geeigneten Orten wurden Walpurgisfeuer entzündet, brennende Zweige und Besen um die Fluren getragen und die Hexen mit Böllerschüssen vertrieben. Schon unsere germanischen und slawischen Vorfahren entzündeten Notfeuer als Waffe gegen die Dämonen und als Abwehrmittel gegen Viehseuchen.

Auch heute noch werden in vielen Orten der Oberlausitz solche Walpurgis- oder Hexenfeuer entzündet. Besonders in den Dörfern um den Mönchswalder Berg kann man unzählige kleine und einige größere Feuer beobachten. Es werden Holz, Reisig, Stroh und alte Kränze zu einem Hexenfeuer Scheiterhaufen aufgetürmt. Die heiligste Brauchhandlung ist das Anfertigen der Hexe, die in Gestalt einer lebensgroßen Strohpuppe obendrauf gesetzt wird.
In der Abenddämmerung des 30. April nimmt der Fackelzug Aufstellung und marschiert, mit oder ohne Hexe unter Musikbegleitung zum Scheiterhaufen. Die brennenden Fackeln werden auf ihn geworfen. Der Höhepunkt ist dann erreicht, wenn die Hexe den Flammen zum Opfer fällt. Früher wurden brennende Besensturtzel geschleudert. Man tanzte im Reigen um das Feuer und sang dabei. Verliebte faßten sich an und setzten im kühnen Sprunge über die Flammen hinweg. Dem Volksglauben nach vertilgt das Feuer alles Böse und Krankhafte.